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...ganz konkret:

Übersetzer und Übersetzerinnen, 

Redakteurinnen und Redakteure,

Social networker

Multiplikatoren

 

sowie Mitmacher, Mitstreiter, Kameraden, Gefährten, Freunde. Zum Beispiel:

Bäuerinnen und Bauern, die ihre Höfe wirklich erhalten wollen. Bauern, die wissen, dass kein Protest, kein Hungerstreik mutiger Bäuerinnen, kein Traktor-Konvoi engagierter Bauern das Sterben der Höfe aufhalten wird, wenn nicht grundsätzlich etwas getan wird. Subventionen zu bezahlen bedeutet nicht, etwas Grundsätzliches zu tun. Mit Subventionen schaffen wir uns das Übel der Wirtschaftskrise nicht vom Hals. Subventionen gehen die Not nicht von der Ursache her an. Ohne Subventionen geht es aber noch viel schneller dem Ende zu. Trotzdem: wir brauchen Bauern, die sich trotz aller Arbeit und aller wirtschaftlichen Nöte noch für eine wirkliche Rettung in letzter Minute mit einsetzen. In ihren Reihen, Organen und Verbänden.

Ärzte, die Ärzte bleiben wollen. Ärzte, die wissen, dass man eine Krankheit nicht von den Symptomen her behandelt, sondern nach ihren tatsächlichen Ursachen forscht und ihnen mit geeigneten Heilmethoden zu Leibe rückt. Ärzte, die genug davon haben, die wenige Freizeit auf Demonstrationen verbringen zu müssen. Ärzte, denen der kalte Schauer über den Rücken läuft, wenn sie Leistungen rationieren sollen. Wenn ihre Honorare das Problem sein sollen. Wir brauchen Ärzte, die mit helfen, das Geldwesen zu sanieren. Uns alle zu retten.
 
Banker, die so viel von ihrem Fach verstehen, dass sie wissen, dass sie nicht schuld an dem Desaster sein können. Bankfachleute, die wissen, dass Fehler der Zentralbank nicht von den Geschäftsbanken anständig behoben werden können. Banker, die Freude an einem erfolgreichen Geldwesen haben. Banker, der gerne Kredite ausreichen und Spargelder verwalten, ohne sich dabei die Hände schmutzig machen zu müssen. Banker, die wissen, wie wichtig sie sind und wie sehr wir davon abhängen, dass der Geldverkehr für alle erfolgreich geregelt wird.

Arbeiter, die auch in Zukunft arbeiten wollen. Die wissen, dass Kurzarbeitergeld keine Lösung ist und sich diese Hoffnung auf jeden Fall in Luft auflösen wird. Arbeiter, die wissen, dass nicht zu viele Autos produziert werden, sondern Menschen zu wenig Geld in der Hand haben, um sich eines kaufen zu können. Wir brauchen Arbeiter, die bisher noch mit Lohnverzicht dazu beitragen wollten, den Betrieb zu erhalten. Die  inzwischen aber verstehen, dass der Verzicht nichts bringt und Augenwischerei ist. Spenden für Afrika haben nicht geholfen, den Hunger zu bekämpfen. Ebenso wenig wird  Lohnver- zicht dafür sorgen, dass die Produktion aufrechterhalten werden kann. Wer weniger Lohn bekommt, kann weniger nachfragen. Was zu kurz ist, kann nicht verlängert werden, in dem es noch kürzer geschnitten wird. Wir brauchen Arbeiter: vom Band, vom Bau, aus allen Branchen, die es in die eigenen Reihen tragen: „Schluss mit dem Pfusch am Geld.“

Studentinnen und Schüler, die nach dem Abschluss gerne arbeiten gehen möchten. Studenten, die nicht mehr länger hinnehmen möchten, dass sie als künftige Stützen der Gesellschaft zwischen rieselndem Putz im überfüllten Hörsaal sich plagen müssen. Studenten, die wirklich wissen wollen, was in der Welt schief läuft und wie in einem kybernetischen System die Dinge geordnet sein müssen, dass es zu einem Gleich- gewicht gelangen kann. Wir brauchen Studenten und Studentinnen, die wissen, dass ihnen bald keine Eins mehr zu einem Einkommen verhelfen wird und dass zurzeit dringend gefragt ist, dass wir uns zuerst um unser aller gemeinsames Problem kümmern: Das Geld! Wir suchen Schülerinnen und Studenten, die schon wissen, was es heißt, Prioritäten zu setzen.
 
Frauen und Männer, die ihre Kinder gerne in eine bessere Welt begleiten wollen. Frauen und Männer, die ihre Beziehung und ihre Familie nicht mehr auf ewig mit finanziellen Sorgen belasten wollen. Eltern, die wissen, dass es nicht an Faulheit, Dummheit oder Gleichgültigkeit liegt, wenn sie ihre Kinder nicht aus der Hartz IV-Statistik raus bekommen. Frauen und Männer, die bisher mehr ahnen, als sie wissen, dass wirklich etwas geschehen muss. Dass das Richtige geschehen muss. Und dass das Richtige bald geschehen muss.

Kinder, die genug davon haben, dass ihre Bitten abschlägig beschieden werden. Weil kein Geld da ist. Weil der Vater und die Mutter arbeitslos sind. Kinder, die sich nicht erklären können, weshalb sie sich in den Schulen so entsetzlich quälen sollen, wenn es hinterher doch nicht so richtig weiter geht. Kinder, die noch einigermaßen erwachsen denken und fühlen können. Kinder, die ganz mit vorne dabei sind, wenn es heißt, dass die Gesellschaft die richtigen Antworten gibt, wenn es um unser aller Leben geht. Weltweit.
 

 

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