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Frage:

Die Freigeldidee geht ja schon in die richtige Richtung. Sollte hier aber nicht als Grundlage das BGE eingefordert werden? Die Frage ist doch, warum Menschen ihr Geld zu den Kapitalsammelstellen des Systems bringen. Weil die Eliten natürlich die Bevölkerung im Dauerangstzustand halten. Angst vor Altersarmut wird erzeugt: Du musst privat Vorsorgen! Angst vor dem sozialen Absturz/H4: Du musst dafür etwas zurück tun! Diese Grundangst muss zwingend beseitigt werden.

Antwort:

Freigeld und BGE haben entfernt in der Zielsetzung etwas gemeinsam.
Von der Konstruktion her könnten sie verschiedener nicht sein.
Kompatibel sind sie nicht.

Wir erleben gerade in Afrika, dass, obwohl Teile von Eliten zum Teufel gejagt werden, sich die Lage der Bevölkerung nicht im gleichen Jagdtempo verbessert. Im Gegenteil.

Eliten auf der einen Seite und Präkarisierung der Lebenslage der meisten Menschen auf der anderen Seite, sind das Ergebnis eines Strukturfehlers im Geld- und Bodenrecht. Das ist die Kernaussage des Buches "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" von Silvio Gesell, dessen Wahrheitsgehalt wir mit unseren Seiten unterstreichen wollen.

Ein BGE würde diesen Fehler im System nicht beseitigen.
Der Zins wäre als Spaltpilz der Gesellschaft weiter wirksam.
Boden würde weiterhin zur Spekulation benutzt werden können.

'Leistungsloses Einkommen für alle' verschärft unsere Probleme. Es lindert sie keineswegs.

Wir sind in dieser Sache entschieden. Es ist der Fehler in der Struktur, der Menschen zu Gegnern, zu Feinden macht. Zinsgeld und Privatboden haben den Staat hervorgebracht. Nicht die "Medizinmänner" unserer Vorfahren. Der Staat hat die Aufgabe, den "Umverteilungsmechanismus von unten nach oben" zu bewahren. Diese Aufgabe hat er bei Strafe seines Unterganges. Kein Staatsmann mit einer anderen Absicht hat es politisch oder physisch überlebt. Nicht in den als fortschrittlich geltenden Geldgesellschaften. In dem Maße wie das BGE diese abartige Umverteilung nicht antastet, steigen die Chancen, dass es der Staat irgendwann vielleicht sogar einmal mit dessen Umsetzung versucht. Für uns ist das keine gute Nachricht. Leider.

Der Strukturfehler liegt nicht in der Verbindung von Leistung und Einkommen, sondern darin, dass Zinsgeld und Privatboden diese Verbindung pervertieren und für jedermann sichtbar auflösen. Deutlicher geht es kaum noch. Sowohl national als auch international gesehen. Der Ausweg aus der Grube führt nicht "unten durch".


Also dranbleiben und verstehen, was des Übels Wurzel ist. Es geht nicht um etwas, was man "mal probieren sollte", weil es fast genauso viele wollen wie einst die sozialistische Revolution (da waren es noch ein paar mehr)! In diesem Sinne: Nur Mut!


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