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Wie denn? Nichts zu machen. In Amerika gehen die Lichter aus! Die Natur wird sich in Amerika viel Fläche zurückholen. Die Berichterstattung kann einen verrückt machen. Noch vor einigen Tagen wurde vom Boom in Deutschland berichtet und allerhand tolle Wirtschaftsnachrichten verbreitet. Drei Tage später kann einen dagegen das Grauen packen, wenn man die gleiche Zeitung, das gleiche Magazin liest.

Wir lesen von Griechenland und seit ein, zwei Tagen auch über Amerika. Es ist nicht so, dass dort über Nacht alles so katastrophal geworden wäre. Die Lage ist schon seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren katastrophal, auf jeden Fall für diejenigen, welche die Katastrophe ereilt: Job weg, Kreditkarte weg, Haus weg, Überleben am Straßenrand im Auto dank Essen von der Fürsorge. So leben immer mehr Familien in Amerika.

Viele sind noch am Kämpfen und Ackern, doch bald geht es nur noch ums nackte Überleben, für immer mehr Menschen – und dann wird „vegetiert“. Das ist keine pessimistische Sicht auf die Dinge. Das ist die Wirklichkeit. Und diese Wirklichkeit ereilt immer mehr Menschen in den bisherigen Wohlstandsnationen. Wir kommen auch noch dran, so viel ist gewiss. Bei uns hält bisher der Lack, gibt es noch Kredit, laufen noch die Zuschüsse für die Jobs, wird noch ergänzend Hartz IV bezahlt. Man könnte fast der Hoffnung anheimfallen, an uns ginge der Kelch vorüber.

Leute! Aufwachen! Der Kelch geht nicht an uns vorüber, kann er nicht, denn wir hängen alle am gleichen miserablen Geldtropf. Ist das zu pessimistisch? Gibt es irgendeinen Grund, etwas anderes zu glauben? Nein. Und noch mal: Leute! Aufwachen! Es wird Zeit! Wir vom Freiheitswerk waren nie pessimistische Gemüter. Wir sind aber wirklich wach und klar bei Verstand, was die Wirtschaft und unsere Währungsprobleme angeht. Geben wir damit an? Nein.

Wir wollen nicht so enden! Nicht wie die neuen Armen in Amerika und nicht wie die alten Armen in Afrika. Die Menschheit kann es besser. Wir brauchen nicht noch eine niedergehende Kultur, die irgendwann in tausend Jahren unsere Nachfahren ausgraben und darüber Geschichtsdokus drehen. Wir haben genug Material. Von den Babyloniern über die Ägypter, Griechen, Perser und Römer.

Der völlige Zusammenbruch ganzer Kulturen ist keine Naturgewalt. Es ist nicht „Gottes Wille“, dass es uns mal gut und dann wieder so richtig schlecht geht. Auch Gaia ist nicht gerade dabei, sich an uns zu rächen und die Erde „zu reinigen“. Das ist Stuss – und zwar gewaltiger. Wer möchte bitteschön einem gut ausgebildeten und fleißigen Familienvater, der seine Kinder nicht mehr satt kriegt, wo er doch noch vor sechs Monaten zu den Gutverdienern gehörte, sagen, dass er und die Seinen leider zu denen gehören, die überflüssig sind und nun von der sich reinigenden Mutter Natur „entfernt“ werden? Noch mal: Das ist Blödsinn. Wir können alle satt werden!

Wir sind etwas Viele im Moment, das ist richtig, doch dieses Bevölkerungswachstum ist der wachsenden Armut in ganzen Kontinenten geschuldet. Armut bringt viele Nachkommen hervor. Diesen Zusammenhang herum zu drehen und zu meinen, wir seien arm, weil wir so viele sind, ist schlicht weg falsch. Wir sind arm oder werden es erst noch, weil unser Tauschmittel nicht den Gegebenheiten angepasst ist. Es ist noch genauso so konzipiert wie zu Zeiten Roms. Und die Römer sind dran kaputt gegangen und wir werden genauso im Dunkel der Geschichte verschwinden – und zwar noch innerhalb dieser Generation – wenn wir unser Geld nicht modernisieren und „flott“ machen.

Wir brauchen keine Zinsen, um sicher und in Wohlstand zu leben. Im Gegenteil. Wir brauchen ein Tauschmittel, welches das Zinsstadium hinter sich lässt und für breiten Wohlstand sorgt. Wozu brauchen wir um Himmelswillen Multimilliardäre unter uns? Das ist doch Wahnsinn. Ob die Buffets, Gates und Soros dieser Welt ihre Milliarden verdient haben oder nicht, interessiert schon gar nicht mehr. Sie verfügen darüber aufgrund der Umverteilung durch den Zins. Doch entscheidend ist die Feststellung, dass sie damit nichts Gescheites anfangen können – und das ist der springende Punkt, um den es geht.

Niemand neidet irgendwem irgendeinen Reichtum. Doch was für ein Sinn soll in einer sich immer schneller zerstörenden Wirtschaft liegen, weil die breite Masse immer weniger Tauschmittel zur Verfügung hat, während einem Prozent der Bevölkerung immer und immer mehr davon hingeschaufelt wird? Soros ist ein alter Mann. Bill Gates ist ein alter Mann. Die meisten Milliardäre sind alte Männer. Für wie viel Nachfrage können diese alten Männer sorgen? Selbst wenn sie sich alles aus Gold machen lassen, wird ihre Nachfrage nicht ausreichen, um den Laden für über 6 Milliarden Menschen am Laufen zu halten. Doch was wollen alte Männer wie Soros, Gates und Buffet denn machen, wenn alles immer weiter herunter kommt, dicht macht, verkommt und nicht mehr repariert wird? Wie soll denn ihr Leben davon unbehelligt bleiben, wenn der größte Teil der Menschheit verendet? Wenden wir uns ab von diesen alten Männern, ihren großzügigen Gesten, ihren Ratschlägen für einen erfolgreichen Vermögensaufbau und wenden wir uns auch ab von ihren Steigbügelhaltern, die noch mehr Blech verzapfen.

Es wird Zeit, dass wir uns ausbilden. Lesen. Hier auf unseren Seiten lesen, was wir schon alles im vergangenen Jahr an Texten gefertigt haben. Gesell lesen. Andere bitten, das Gleiche zu tun. Damit werden wir nicht verhindern, dass es auch bei uns noch mächtig krachen wird. Den aufkommenden Bürgerkrieg in Griechenland werden wir damit auch nicht verhindern, ebenso wenig wie immer mehr Wildwest in Amerika. Doch wenn sich in einigen Monaten auch bei uns die Lage dramatisch verschärft, dann sollte es schon ein paar Leute geben, die wissen, was zu tun ist. Die wissen, wie eine Währung gemacht wird! Vorher braucht es Leute, die in dieses Projekt Geld reinstecken. Damit es weiter geht mit der Wissensverbreitung und noch mit Vielem anderen. Damit wir nicht wie die armen Leute im Swat-Tal dastehen, von der Flut völlig überrascht werden und anfangen müssen, Hängebrücken aus Drahtseilen zu basteln, wenn unter uns der wilde Strom die eigene Familie schon mit sich gerissen hat. Wir sollten vorher anfangen, stabile Brücken zu entwerfen und zu planen.

Bei uns funktionieren die Dinge noch so lala, auch wenn man nicht genauer hinsehen darf. Aber immerhin, so schlimm wie in Amerika und Griechenland ist es noch nicht. Doch dort fand immer alles etwas früher statt als bei uns. Deswegen, nochmals: Aufwachen! Wer aufwacht kann lesen, verstehen und sich für eine funktionierende Währung entscheiden. Zuerst im Kopf. Denn dort nimmt bekanntlich alles seinen Anfang.

May be we can. Hoffentlich.

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