.

Das Wirtschafts- und Währungsdesaster, na klar! Wir vom Freiheitswerk natürlich auch, obwohl es nun schon fast fünf Monate her ist, seit wir uns mit unserem letzten Artikel gemeldet haben. Wir haben aber weder aufgegeben noch resigniert, sind auch nicht zynisch und verbittert geworden oder verschanzen uns arrogant hinter der Haltung: „Das haben wir doch immer gewusst“. Wir haben uns lediglich beruflich neu orientiert und uns mit Verve neuen Herausforderungen gestellt – schließlich waren wir uns sicher, dass die Krise noch da sein würde, wenn wir wieder Zeit und Kapazität für sie haben.

Ausgestattet mit „Freiheitswerkwissen“ könnte man jahrelang fernab jeder Zivilisation im „hohen Atlas“ meditieren und wüsste dennoch, was einen erwartet, wenn man in die menschlichen Niederungen zurückkehrt: Es sind wieder mehr Menschen arbeitslos geworden, die Wirtschaft schrumpft weiter, Volkswirtschaften steuern schneller auf ihr unerfreuliches Ende zu, mehr Demos, mehr Gewalt, verstärkte Suche nach den Buhmännern, schärfere Töne auf dem internationalen Parkett und – wie könnte es anders sein – eine immer schnellere Umverteilung von unten nach oben.

Realität und Berichterstattung driften immer weiter auseinander und nehmen gleichzeitig wahnwitzige Züge an – leider mit deutlich mehr Wahn als Witz. Die Realität ist kaum noch zu erklären, zumindest nicht mit den gängigen (und auch nicht mit den „exotischen“) Modellen unserer „Experten“. Nur wir Freiheitswerker können den Wahnsinn erklären: Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz! So einfach ist das.

In Griechenland schrumpft die Wirtschaft rasant. Schafskäse kann sich dort bald nur noch leisten, wer die Ziege im Hinterzimmer beherbergt. Die Enteignung von Hausbesitzern, Unternehmer, Rentnern und Pensionären nimmt groteske Züge an und der Witz an der Geschichte ist, dass man sämtliche Zinsverlierer – also 95% aller Menschen – enteignen kann so viel man will. Die Probleme werden dadurch nicht gelöst! Es werden also alle untergehen: Die Armen und die Reichen.

Das könnte dem Ganzen sogar einen gewissen Charme verleihen, wären da nicht jene Politiker mit im Boot, deren allzeit minimalistische Gehirnleistungen einem das schönste Untergangszenario versauen. Würden uns diese Politiker nicht mit jeder Pressekonferenz, jeder Talkshow, jeder Bundestagsdebatte und jedem Interview daran erinnern, dass wir einzig und alleine an Ignoranz und korrumpiertem Geist zugrunde gehen, könnte man glauben, dass das Kollabieren einzelner Volkswirtschaften – die doch nur auf den kommenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft hinweisen – „gottgewollt“ sei… oder dem Klimawandel bzw. der „Rache der Natur am Menschen“ geschuldet. Ohne Politiker könnten wir es uns alle gemütlich machen beim Untergang und einander letzte Handküsschen zuwerfen.

So aber stellt sich der amerikanische Präsident hin und bezichtigt die Europäer eines fehlerhaften Krisenmanagements, das angeblich die ganze Welt in die Bredouille bringt. Nur gut, möchte man da frohlocken, dass die USA nichts zum gegenwärtigen Desaster beigetragen haben und China und die USA daher nichts zu befürchten bräuchten, wenn die Europäer ihre Wirtschaft endlich in den Griff bekämen… oder was?

Da weder Obama, noch Merkel oder sonst jemand in verantwortlicher Position etwas an der gegenwärtigen Geldordnung ändern möchte, kann Obama doch nur darüber verärgert sein, dass die EZB noch zu langsam Geld druckt. Für amerikanische Verhältnisse. Denn auch der Euro ist faul und will und will nicht so recht umlaufen. Die „Kauflust“ ganzer Völker ist in Gefahr. Da man aber dem Euro keine Beine machen kann, muss die EZB eben mehr Euros in den Umlauf bringen. Natürlich wäre es Obama sehr recht, wenn die Europäer etwas mehr „in Inflation machen“ würden, um so die amerikanische Deflation und Depression zu bekämpfen.

Doch wie sollen Merkel und Sarkozy das den europäischen Völkern erklären? Gerade jetzt, wo man sich auf dem alten Kontinent ernsthaft überlegt, ob die Welt nicht auch ohne diese verschwenderischen Griechen auskommt… ob man sich die nicht gewissermaßen „sparen“ kann? In der Hoffnung, dass der griechische Untergang dann das richtige Opfer für das restliche Europa ist. Dass dem nicht so sein wird, ahnt Obama, der IWF und die „Haute volée“ der Finanzwelt. Auch Frau Merkel weiß das auch schon… und die Bürger erst recht.

Doch das vereinte Wissen nützt rein gar nichts, so lange man nichts an der bestehenden Geldordnung ändern will. Ohne ein ordentlich gemachtes Geld bleibt der Welt – das heißt den Bewohnern dieser Welt – nur das Zerreißen und Verkommen zwischen Deflation und Inflation. Während die einen langsam aber sicher, job- und einkommenslos in der Deflation erstarren, verheizen sich die anderen im Kampf gegen die Inflation. Hier geht alles in Rauch auf: Die Einkommen wie die Vermögen. Ob Euro, Dollar, Yen oder Rubel: Alles nur unzureichend bedrucktes Papier, das fälschlicherweise „Währung“ genannt wird und mit dem man angeblich mehr Euros, Dollar, Rubel und Yen machen kann. Kompletter Wahnsinn eben.

Unsere Währungs- und Politikmacher kennen nur das Torkeln zwischen Deflation und Inflation. Pest oder Cholera, das ist hier die Frage. Natürlich auch: Sein oder Nicht sein?

Unser Geld bringt uns um, so viel ist klar – also ändern wir was am Geld!

Einen praktikablen Vorschlag findet man jedenfalls hier unter „Lösung“. Bis wir den akzeptieren, darf man auf den Ausgang der Geschichte mehr als gespannt sein.

 

Share

Banner

FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixxRSS FeedPinterest

Wer ist online

Aktuell sind 99 Gäste und keine Mitglieder online

News

  • First parts of the content of this website are now available in english language. In the upcoming time we will translate more and more of the vital economic informations we offer on our pages into various languages. In the moment the following articles are at your disposal:

    Our mission
    The problem
    The solution

Zum Seitenanfang