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„Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird“, hat der deutsche Schriftsteller Hans Krailsheimer gesagt. Vermutlich ist dies der Grund, warum es heißt, dass „eine halbe Wahrheit gefährlicher ist als eine ganze Lüge“. Auf die „Kritik der Freiwirtschaft nach Silvio Gesell“, die Rahim Taghizadegan vom Wiener „Institut für Wertewirtschaft“ vor nun schon mehreren Jahren schrieb und veröffentlichte, treffen beide Sätze nur bedingt zu, da in ihr die Hälfte mit der Wahrheit“ leider nicht zu finden ist!

Jens Kasten zeigt in seiner „Replik zur Kritik“ auf, dass es Rahim Taghizadegan wohl kaum um die Wahrheit gegangen sein kann, als er seinen Text verfasste. Warum sonst hätte er Zitate aus ihrem Zusammenhang reißen und als „Argumente“ vor gänzlich anderem Hintergrund und Kontext benutzen sollen? Tatsächlich beginnen die tendenziöse Sprache und die polemische Diktion schon beim Titel: „Kritik der Freiwirtschaft nach Silvio Gesell“.

Da es eine „Kritik der Freiwirtschaft vor Silvio Gesell“ ja nicht geben kann, weil „der Maestro“ nun einmal der Begründer der Freiwirtschaftslehre ist, legt der Titel nahe, dass es noch eine „Freiwirtschaft nach Max Mustermann“ geben könnte, die mehr Gnade vor den Augen des Kritikers findet als die „Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“. Korrekt müsste es einfach heißen: "Kritik der Freiwirtschaft von Silvio Gesell". Jens Kasten legt mit seiner Replik den Finger in die zahlreichen offenen Wunden des Textes von Herrn Taghizadegan, als da wären:

  • Jeglicher Verzicht auf Quellenangaben
  • Falsche Behauptungen ohne Belege
  • Falsche Behauptungen mit Belegen für andere Zusammenhänge
  • Unterschlagung wesentlicher Zusammenhänge
  • Darstellung falscher Zusammenhänge
  • Falsche Darstellung von Zusammenhängen
  • Unterlassene Definition von Schlüsselwörtern
  • Abwandlungen, Wortverdrehungen
  • Hinzufügungen

und, last but not least, die falsche Wiedergabe einer nicht näher genannten Quelle, die „Entstellung einer Quelle“!

  • Falsche Behauptungen mit falschen bzw. mit(vielleicht fahrlässig) gefälschten Belegen

Und manchmal mehrere oder alle genannten Fehler bzw. Vergehen in einem Satz.

Das Zurechtbiegen der Realität - der "geschriebenen Tatsachen" ist kein wissenschaftliches Vorgehen, das einem Leiter und Gründer eines Institutes würdig wäre.

Wer in der Vergangenheit beim Lesen der Kritik von Rahim Taghizadegan das Gefühl nicht los wurde, dass „da etwas nicht stimmt“, der – wenn er das Gesellsche Original kannte, vielleicht gar glaubte, etwas falsch verstanden oder übersehen zu haben – wird sich nach der Lektüre der Replik von Jens Kasten gleichermaßen bestätigt und entlastet sehen: Dass, was „nicht stimmte“ ist die Kritik von Herrn Taghizadegan und nicht das eigene Oberstübchen!

Ich selbst kann mich noch gut an das „sonderbare Bauchgefühl“ erinnern, dass mich bei der ersten Lektüre der „Kritik der Freiwirtschaft“ beschlich. Heute weiß ich, dass es vom „Gift des Zweifels“ herrührte, den das suggestive Pamphlet in die Gedanken seiner Leser träufelt. Daher bin ich meinem Freund Jens Kasten sehr dankbar, dass er sich die Mühe gemacht hat, die „Replik zur Kritik“ zu verfassen. Ich bin sicher, dass es vielen anderen Menschen, die sich der Wahrheit und Gerechtigkeit – nicht nur in ökonomischen Fragen – verpflichtet fühlen, ganz genau so geht. Und da ich es für eher unwahrscheinlich halte, dass Rahim Taghizadegan nach dem Lesen der Replik die „Einladung zur Wiedergutmachung“ annimmt, die Jens Kasten im Vor- wie im Schlusswort formuliert, rufe ich alle Leser der Replik auf, mit zur Verbreitung dieses Textes beizutragen!

Schließlich ist „kristallklares ökonomisches Wissen“ etwas, das wir – und insbesondere auch unsere Eliten und Entscheidungsträger – heute notwendiger brauchen denn je. Die Replik kann HIER ALS FLASH-PDF gelesen (und auch heruntergeladen) werden – oder auch HIER DIREKT ALS PDF-DATEI auf dem Computer geöffnet und dann gespeichert werden. Alle Freiheitswerker wünschen sich, dass diese Replik möglichst viele Hirne und Herzen erreicht: Viel Spaß bei der Lektüre!

Rahim Taghizadegen beteuert inzwischen, dass es ihm niemals darum gegangen sei, Lügen zu verbreiten und räumt in einer uns zugegangenen Stellungnahme an einer Stelle ein, des Konzeptes seiner Aussagen verlustig gegangen zu sein, so dass es zu einer falschen Aussage kommen konnte, so dass er Begriffe verwechselte, die einen komplett anderen Sinn nebst anderer Schlussfolgerungen ergab. Diese soll in einer künftigen Darstellung richtig gestellt werden, bzw. ganz aus dieser verschwinden. Von allen anderen Aussagen und Darstellungen rückte er bisher nicht ab.

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