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Die Vermögensabgabe oder die Vermögenssteuer werden entweder auf Geldvermögen oder auf Sachvermögen erhoben.

Im ersten Fall  (Vermögensabgabe) wirkt sie wie eine erzwungene Zinssenkung. Die Gewinne aus Zins und Zinseszins verringern sich, was dazu führt, dass Geldvermögen versuchen werden, unsichtbar zu sein. Kann das Geld nicht im Ausland inkognito parken, dann findet es wieder den Weg raus aus dem Kreislauf, rein in den Strumpf oder den Tresor.  Das bedeutet dass der Wirtschaft wieder weniger Geld zur Verfügung steht und damit die Zinsen wieder kräftig ansteigen, damit das Geld wieder hereinkommt.

Werden Geldvermögen mehrfach besteuert, dann verliert die Investition ihren Reiz, weil nicht mehr mit ihr zu verdienen ist. Wer 30.000.000  € auf seinem Konto hat, für deren Zustandekommen er mehrfach Einkommens- oder Kapitalertragssteuer gezahlt hat, bekommt nun einfach mal 5.000.000 für einen guten Zweck ausgebucht. 1 Millionen  € (3%) sind allein die jährlichen Zinsen auf die der gute Mann wartet, damit er sein Geld bei der Bank lässt. Alles was darunter fällt, würde ihn zum Abzug dieser goldenen Gans aus dem goldenen Käfig führen. Kommt er in einem Jahr mit einem Schlag auf ein Minus im Wert von 5 Nullzinsjahren, dann hat er sein Geld lange wieder unter einem Vorwand aus dem Kreislauf heraus gebracht.
Was nützt die einmalige Konfiskation, wenn der Rest dann nicht mehr zur Verfügung steht und wahrscheinlich mit neuen Scheinen ersetzt werden muss?  Im schlimmsten Fall wollen alle Besitzer der 5 – 6 Billionen Geldvermögen nun ihre Ansprüche geltend machen, was über kürzeste Zeit ein Fiasko werden dürfte.

Im zweiten Fall (Sachwertbesteuerung) können wir einiges von Silvio Gesell lernen, der diese Lösung in der Reparationsfrage weit vorgedacht hatte. Aber auch Gesell hatte eingeräumt, dass diese Art der Besteuerung unbedingt von einer Geldreform und einer Bodenreform eingerahmt gehört, sonst würde sie das Versprochene nicht halten können.





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