Der Zins ist der "Vorteil aus dem Vorteil":

Der Zins...

  • ist eine Belohnung für volkswirtschaftlich unvernünftiges Verhalten
  • ist ein Tribut, den der unter Angebotsdruck stehende Produzent dem nicht unter Angebotsdruck stehenden Geldbesitzer zahlt, damit dieser die Druckverhältnisse zeitweilig verbessert.
  • ist die finanzielle Folge der Überlegenheit des Geldes gegenüber der durchschnittlichen Ware im Hinblick auf die Haltbarkeit.
  • ist die Folge der Erpressbarkeit des Warenbesitzers durch den Geldbesitzer.
  • ist ein Erlös für den Geldbesitzer und eine Strafe für den Schuldner.
  • ist ein Verhältnis zwischen Geldverleihern und Geldborgern.
  • entsteht zusätzlich zu einer Schuld. Vergrößert die Schuld.
  • entsteht zusätzlich zu einem Guthaben. Vergrößert das Guthaben.
  • ist ein Betrag, der vom Schuldner zum Gläubiger fließt.
  • ist ein Betrag, der von dem, der Geld braucht, zu dem fließt, der Geld übrig hat.
  • ist das Vermögen, aus Vermögen mehr Vermögen zu machen.
  • ist ein Mechanismus, Geld, das zum Warenkauf nicht unmittelbar benötigt wird, als Kredit für den Warenkauf verfügbar zu machen.
  • ist Einkommen ohne Leistung.
  • ist der Ausdruck eines Verstoßes gegen das Prinzip der Gegenseitigkeit.
  • Einkommen, das einem Vorteil entspringt, der auf Besitz begründet ist.

Die Möglichkeit, ohne Verlust Tauschmittel zurückzuhalten, steht im Widerspruch zur notwendigen Kontinuität der Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse durch arbeitsteiliges Wirtschaften. Um diese Möglichkeit unattraktiv zu machen, wird denen Belohnung gewährt, die nicht benötigte Tauschmittel wieder in den Verkehr bringen.